Die Tomburg in den Heimatblättern des Rhein-Sieg-Kreises, für die Jahre 2023/2024
Die Tomburg in den Heimatblättern des Rhein-Sieg-Kreises, für die Jahre 2023/2024
Kay Marten Harms (Kreisarchivar) schreibt darin über unsere Tomburg, die Geschichte der Burgherren und das Ringen um den Erhalt und Gastronomiepläne an der Tomburg ab den 1960er Jahren.
Dass Kay Marten Harms einen solchen Artikel schreibt kommt nicht von ungefähr, denn bereits seit drei Generationen zieht es seine Familie zur Tomburg in Rheinbach-Wormersdorf. Ein „mythischer Ort“, wie er findet, den er also seit Kindheitstagen kennt.
Still rieselte die Tomburg in den folgenden Jahren vor sich hin, bis plötzlich in den 1960er Jahren ein lebhafter Schwung in die Angelegenheit kam“, so Harms und die Stadt Rheinbach sich für den Erhalt der Ruine zu interessieren begann.
Was sich aber dann, wie Harms weiter beschreibt, jahrelang als zäher bürokratischer Hindernislauf erwies, ein realsatirisches Stück Bürokratiegeschichte:
Ein Drama in mehreren „Akten“, in dem die Stadt Rheinbach, der Landkreis Bonn, der Landeskonservator, die Bezirksregierung Köln und das Rheinische Landesmuseum miteinander um den Erhalt der Ruine rangen. Fördergelder lagen anderthalb Jahre auf Eis, insbesondere wegen der Frage, ob auf der Tomburg eine Gastronomie in Betrieb genommen werden dürfe oder nicht. Rheinbach wollte sich nicht festlegen, oben keine Gaststätte bauen zu dürfen. Bauen wollte die Stadt aber ohnehin keine, sie wollte sich die Möglichkeit nur offenhalten.

Kay Marten Harms: Über die Wandlung einer Ruine. Die Tomburg zu Wormersdorf in den Jahren 1962-1972 – Vom stolzen Rittersitz zum Pflegefall, in: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, für die Jahre 2023/2024 (Band 23/24)
Beziehen kann man die Heimatblätter zum Preis von 12 EUR sowohl über den Buchhandel, als auch direkt beim Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V.
Schreiben Sie eine E-Mail an gav@siegburg.de und Sie erhalten den Band inklusive Rechnung per Post.
