Spannendes für usselige Herbstage…
Spannendes für usselige Herbstage, titelt der Generalanzeiger in seiner Wochenendausgabe vom 10/11. Oktober 2026 und empfiehlt dafür u.a. ein Buch unseres Tomburgfreunds RICHARD FELDMANN:
DER LETZTE RITTER DER TOMBERG
Für Tomburgfreundinnen und Tomburgfreunde nicht nur Lesevergnügen, sondern gewissermaßen Pflichtlektüre.
Denn unser Vorstandsmitglied Richard Feldmann greift in seinem Buch in literarischer Form eine bis zum heutigen Tag noch nicht final geklärte Frage auf, die die Tomburgfreunde schon länger umtreibt:
Wer und was und in welchem Ausmaß ist für die heutzutage zu konstatieren
de, massive Verwüstung des Bergfrieds letztendlich verantwortlich?
War es im Jahr 1473 beim großen Kampf um die Tomburg, in dessen Folge (dairnae) die Burg zerstört „vollständig abgebrochen„ (gantz afgebrochen) worden ist oder geschah es im Laufe der Jahrhunderte. Vielleicht im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688–1697), als die Franzosen systematisch die Strategie der „Verbrannten Erde“ verfolgten, um dem Feind jegliche Basis für einen Gegenangriff zu nehmen?
Die zeitgenössische Geschichtsschreibung enthält keinerlei Spuren über die genauen Umstände der Zerstörung der gewaltigen Mauern des Bergfriedes der Burg.
In die Lücke, wo die Archive und Dokumente schweigen, stößt Richard Feldmann mit seinem neuen Buch.
Hier die Inhaltsangabe:
Sommer 1473.
Die Tomburg erhebt sich über dem Land zwischen Rhein und Eifel – eine alte, bereits vom Verfall gezeichnete Festung und Sitz Friedrichs von Sombreff, eines Ritters, der weder Streit noch Fehde scheut. Als Friedrich sich in die Auseinandersetzungen des Hauses Jülich einmischt, ahnt er noch nicht, welche Folgen seine Worte haben werden.
Vor aller Öffentlichkeit stellt er die Vaterschaft des schwer erkrankten Herzogs Gerhard an dessen jüngeren Kindern infrage und trifft damit Sophia von Jülich, die für ihren nicht mehr regierungsfähigen Gemahl die Geschäfte des Herzogtums führt, an der empfindlichsten Stelle: ihrer Ehre und der ihres Hauses. Sophia ist nicht bereit, die Schmähung hinzunehmen. Ihre Söhne Wilhelm und Adolf ziehen mit ihren Verbündeten und schwerem Kriegsgerät gegen die Tomburg.
Im heißen und trockenen Sommer des Jahres 1473 beginnt eine Belagerung, die beinahe acht Wochen dauern wird. Geschütze zerschlagen die Mauern, Männer sterben auf beiden Seiten, Vorräte werden knapp, und am Fuß des Burgberges gerät auch das Dorf immer tiefer in den Krieg. Dennoch weigert sich Friedrich, sich seinem mächtigen Gegner zu unterwerfen.
Doch je länger die Tomburg standhält, desto höher wird der Preis. Der letzte Ritter der Tomburg erzählt nach historischen Ereignissen von Friedrich von Sombreff und vom dramatischen Ende einer mittelalterlichen Burg, deren Ruine bis heute über dem Rheinbacher Land aufragt.
